Redaktionelle Richtlinien

Diese Seite erklärt, wie Bundes Tribune arbeitet. Sie richtet sich an Leserinnen und Leser, die verstehen wollen, wie unsere Artikel entstehen — und an alle, die unsere Berichterstattung einordnen oder überprüfen möchten.


1. Unser Grundsatz

Wir berichten faktenbasiert, fair und mit klarer Quellenangabe. Meinungen und Kommentare werden stets als solche gekennzeichnet und klar von der Nachrichtenberichterstattung getrennt. Wir versuchen, jede Geschichte vollständig zu erzählen — auch dann, wenn das bedeutet, mehrere widersprüchliche Perspektiven darzustellen.


2. Quellen und Recherche

Bundes Tribune verwendet eine klare Quellenhierarchie:

Primärquellen (höchste Priorität): — Offizielle Pressemitteilungen von Behörden, Unternehmen oder Institutionen — Direkte Statements von beteiligten Personen — Öffentlich-rechtliche Medien: ARD, ZDF, Tagesschau, Deutschlandfunk — Anerkannte Nachrichtenagenturen: dpa, Reuters, AFP, AP

Sekundärquellen (nach Prüfung): — Renommierte deutsche Tageszeitungen: FAZ, Süddeutsche Zeitung, Die Zeit, Spiegel — Internationale Qualitätsmedien: BBC, The Guardian, New York Times — Fachpublikationen und Branchenmedien

Nicht akzeptable Quellen: — Anonyme Social-Media-Behauptungen ohne Bestätigung durch Primärquellen — Websites ohne erkennbare redaktionelle Verantwortung — Gerüchte-Seiten oder nicht verifizierbare Quellen

Wenn ein Sachverhalt nur durch eine Quelle belegt ist, weisen wir im Artikel darauf hin. Wenn wir eine Behauptung nicht verifizieren können, schreiben wir das — oder wir veröffentlichen den Artikel nicht.


3. Faktenprüfung vor Veröffentlichung

Unser Prüfprozess vor der Veröffentlichung:

  1. Ist die Hauptaussage durch mindestens eine Primärquelle belegt?
  2. Wurden alle zitierten Personen oder Institutionen korrekt benannt?
  3. Wurden Zahlen, Daten und Fakten mit Quellen abgeglichen?
  4. Handelt es sich um Fakten, oder um Meinungen — und ist das im Artikel klar?
  5. Könnte der Artikel eine noch lebende Person in unzulässiger Weise schädigen?

4. Kennzeichnungspflichten

Wir kennzeichnen jeden Inhalt klar nach seiner Art:

KennzeichnungBedeutung
(kein Hinweis)Redaktioneller Nachrichtenartikel
KommentarPersönliche Meinung des Autors
AnalyseEinordnung mit redaktioneller Bewertung
AnzeigeBezahlter, gesponserter Inhalt
KooperationInhalte in Zusammenarbeit mit Partnern
FaktencheckPrüfung einer verbreiteten Behauptung

5. Korrekturen und Richtigstellungen

Wenn ein Artikel sachlich falsch ist, gehen wir so vor:

  • Der Fehler wird im Artikel korrigiert
  • Am Ende des Artikels erscheint ein Hinweis: „Korrektur [Datum]: [Was wurde geändert und warum]“
  • Der Fehler wird in unsere Korrekturen-Seite eingetragen
  • Bei schwerwiegenden Fehlern informieren wir, wenn möglich, Personen, die vom Fehler betroffen waren

Korrekturen werden nie heimlich vorgenommen. Transparenz ist für uns kein Aufwand — sie ist Bestandteil unserer Arbeit.


6. Umgang mit Persönlichkeitsrechten

Wir berichten über öffentliche Personen in ihrer öffentlichen Funktion. Private Lebensbereiche — auch von Prominenten — werden nur dann thematisiert, wenn ein legitimes öffentliches Interesse besteht. Über Minderjährige berichten wir grundsätzlich nicht namentlich, es sei denn, es handelt sich um öffentliche Auftritte mit Zustimmung der Erziehungsberechtigten.


7. Unabhängigkeit von Werbepartnern

Werbung finanziert Bundes Tribune. Werbepartner haben jedoch keinen Einfluss auf: — die Entscheidung, ob über sie berichtet wird — den Inhalt eines Artikels, der sie betrifft — die Platzierung oder den Ton redaktioneller Berichterstattung

Gesponserte Inhalte werden grundsätzlich als „Anzeige“ gekennzeichnet und sind von redaktionellen Inhalten visuell getrennt.


8. Beschwerden und Hinweise

Wenn Sie der Ansicht sind, dass ein Artikel auf Bundes Tribune unrichtig, irreführend oder unfair ist, schreiben Sie uns bitte:

📧 dzipk300@gmail.com

Wir nehmen Hinweise ernst und antworten in der Regel innerhalb von 48 Stunden. Für berechtigt befundene Beschwerden leiten wir umgehend eine Prüfung und gegebenenfalls eine Korrektur ein.