Wenn sich die Beine nach dem Sport schwer anfühlen oder der Rücken schmerzt, können Massageräte Linderung verschaffen. Die Selbstmassage zu Hause gelingt ohne zweite Person und ist damit auch für Einzelpersonen durchführbar. Allerdings kommt es gerade bei einer Massagepistole auf die richtige Anwendung an.
Was macht eine Massagepistole?
Eines der bekanntesten Massagegeräte für den Heimbedarf ist die Massagepistole. Sie erzeugt schnelle mechanische Impulse, die auf Muskeln und umliegendes Gewebe wirken. Geschwindigkeit und Intensität lassen sich bei den meisten Geräten anpassen, durch wechselbare Massageköpfe lassen sich außerdem unterschiedlich große Muskelbereiche behandeln.
Ziel ist es, kurzfristig die Flexibilität und Beweglichkeit der Muskulatur zu verbessern und die Regeneration anzustoßen. Viele Forscher beschäftigen sich mit dem Thema, doch vor allem Anwender haben bereits durch positive Berichte dazu beigetragen, das Gerät bekannt und beliebt zu machen.
Mit wenig Druck starten
Für die ersten Anwendungen ist eine niedrige Intensitätsstufe ausreichend. Das Gerät wird dabei langsam über die Muskulatur bewegt, ohne minutenlangen Druck auf dieselbe Stelle auszuüben. Knochen, Gelenke und Wirbelsäule sowie verletzte Bereiche der Haut müssen ausgespart bleiben. Gleiches gilt natürlich für frische Verletzungen oder Knochenbrüche sowie bei vorliegenden Blutgerinnungsstörungen. Wenn Erkrankungen vorliegen, ist es besser die Anwendung medizinisch abzuklären.
Der passende Massagekopf macht den Unterschied
Große und runde Aufsätze verteilen den Druck auf eine größere Fläche und kommen an Gesäß oder Oberschenkeln infrage. Kleinere Köpfe sind für eine punktuelle Anwendung geeignet. Welche Variante als angenehm empfunden wird, ist abhängig von der Muskelgruppe und dem persönlichen Empfinden.
Bei der Auswahl des Geräts geht es nicht primär um so viele Geschwindigkeitsstufen wie möglich. Weitere wichtige Faktoren sind:
- Anzahl der Aufsätze
- Gewicht
- Handhabung
- Akkulaufzeit
- mögliche Wärmefunktion
- Bullet-Eigenschaften
Bei Massagen am Rücken ist es von Vorteil, wenn eine zweite Person anwesend ist, denn das entlastet die Handhabung.
Vor oder nach dem Training massieren?
Vor dem Training kann eine kurze Massage die Beweglichkeit unterstützen. Unmittelbar vor Kraft-, Sprint oder anderen explosiven Belastungen ist eher Zurückhaltung angesagt.
Nach dem Sport ist die Regeneration ein wichtiges Thema und auch hier kann die Massagepistole zum Einsatz kommen. Wenn eine Stelle allerdings sehr schmerzhaft ist oder Muskelkater die Behandlung unangenehm macht, sollte man pausieren.
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Wer möchte, findet bei 4FIZJO auch Produkte für Fitness, Regeneration und Physiotherapie. Die Auswahl ist breit aufgestellt und hat als Zielgruppe nicht nur Profisportler, sondern auch Einsteiger, die der eigenen Muskulatur etwas Gutes tun möchten.

